Inline-Prüfung für kritische Produktionsprozesse
Qualität prüfen, während Produktion läuft.
Qualitätsprüfung am Ende des Produktionsprozesses – das Risiko „verschütteter Milch“
Ausschuss ist bereits entstanden, nachgelagerte Prozessschritte sind gelaufen. Im ungünstigsten Fall stehen Lieferfähigkeit, Auditfähigkeit oder Produktsicherheit auf dem Spiel.
INTREX verlagert Qualitätskontrolle in den laufenden Prozess. Produkte, Codes, Merkmale und Prozessdaten werden dort erkannt, bewertet und dokumentiert, wo sie entstehen: direkt in der Linie, bei realen Taktzahlen und unter realen Produktionsbedingungen.
Das Ziel ist klar: Fehler früher erkennen, Prüfentscheidungen belastbar machen und Produktionsrisiken reduzieren. Keine verschüttete Milch zulassen.
Prüfarchitektur statt Kamerakauf.
Eine Kamera erzeugt ein Bild bzw. Bildfolgen. Ein belastbarer Prüfprozess entsteht erst aus dem Zusammenspiel aller relevanten Faktoren: Produktführung, Optik, Beleuchtung, Prüfposition, Geschwindigkeit, Software, Datenlogik und Dokumentation.
INTREX entwickelt diese Architektur aus der konkreten Produktionsaufgabe heraus. Produkt, Merkmal, Oberfläche, Linie, Takt und Nachweispflicht bestimmen die Lösung. So entstehen Systeme, die im laufenden Betrieb funktionieren und nicht nur unter idealen Testbedingungen.
Typische Prüfaufgaben
INTREX erkennt und verifiziert Codes und Klarschrift, prüft kleinste Merkmale auch auf runden, gekrümmten oder reflektierenden Oberflächen und kontrolliert Etiketten, Druckbilder, Positionen und Vollständigkeit.
Auch 360-Grad-Erfassungen im laufenden Produktionsprozess, wechselnde Produktvarianten, enge Toleranzen und unterschiedliche Prüfparameter werden in einer durchgängigen Prüfarchitektur beherrschbar. Ergebnisse, Ereignisse und Prozessdaten lassen sich dabei nachvollziehbar dokumentieren.
Code-Erkennung und 360-Grad-Prüfung
Kleine Codes, gekrümmte Oberflächen und wechselnde Produktlagen lassen einfache Kameralogik schnell an Grenzen stoßen. Ein einzelner frontaler Blick reicht dann nicht aus.
INTREX verbindet Produktführung, Kamerapositionen, Beleuchtung und eigene Auswertungslogik zu einer belastbaren Prüfarchitektur. Mehrere Perspektiven können softwareseitig zusammengeführt, Codes sicher erfasst und Ergebnisse dokumentiert werden.
Damit werden auch anspruchsvolle Aufgaben beherrschbar: etwa kleinste Codierungen auf runden Pharma-Vials, hohe Taktzahlen und eine 360-Grad-Erfassung im laufenden Prozess.
Eigene Software als Rückgrat des Prüfprozesses
Standardsoftware bildet Standardfälle ab. Kritische Prüfaufgaben verlangen häufig eine Logik, die exakt zur Produktionsrealität passt.
INTREX entwickelt kundenspezifische Prüf-, Auswertungs- und Steuerungssoftware. Prüfparameter, Toleranzen, Produktvarianten, Benutzerführung, Schnittstellen, Datenübergabe und Dokumentation werden für die konkrete Anwendung aufgebaut.
Das schafft Kontrolle über den gesamten Prüfprozess. Keine Blackbox. Keine starre Plattformlogik. Die Software folgt der Aufgabe, der Linie und dem geforderten Nachweis.
KI-gestützte Mustererkennung: Werkzeug mit klarer Aufgabe
KI wird dort relevant, wo regelbasierte Bildverarbeitung an Grenzen kommt: bei variierenden Oberflächen, komplexen Mustern, schwer beschreibbaren Abweichungen oder Merkmalen mit hoher Varianz.
Der industrielle Nutzen entscheidet über den Einsatz. Die Analyse muss reproduzierbar arbeiten und in Softwarelogik, Prüfentscheidung, Dokumentation und Linienprozess eingebettet sein. So wird aus KI kein Demo-Effekt, sondern nutzbare Prüfintelligenz im laufenden Prozess.
Integration in bestehende Produktionslinien
Die Linie gibt die Regeln vor: Takt, Bauraum, Produktführung, Schnittstellen, Bedienung, Wartung und Datenstruktur.
INTREX denkt Mechanik, Elektrik, Bildverarbeitung und Software gemeinsam. Die Lösung wird so ausgelegt, dass sie sich in bestehende Maschinen- und Prozessstrukturen integrieren lässt und den laufenden Betrieb stabil unterstützt. Der Prüfprozess wird Teil der Produktion. Genau dort entfaltet er seine Wirkung.
Dokumentation, Validierung und Auditfähigkeit
In regulierten Produktionsumgebungen zählt mehr als eine technische Gut-Schlecht-Entscheidung. Prüfparameter, Ergebnisse, Ereignisse und Systemzustände müssen nachvollziehbar dokumentiert werden.
INTREX verbindet Inline-Prüfung mit der erforderlichen Daten- und Nachweislogik. Für Pharma- und Life-Science-Anwendungen gehören dazu je nach Projekt auch Qualifizierung, IQ/OQ, GAMP-5-konforme Softwarelogik und auditfähige Dokumentation. Damit aus technischer Erkennung ein belastbarer Prüfprozess wird.
Was INTREX im Produktionsprozess bewirkt.
Fehler werden früher erkannt, bevor weiterer Ausschuss entsteht. Linienprozesse gewinnen an Stabilität und Transparenz, Prüfentscheidungen werden reproduzierbar und dokumentierbar. Stillstands-, Rückruf- und Auditrisiken sinken. Qualitätskontrolle wird zum integrierten Sicherheitsfaktor der Produktion.